Freitag, 21. März 2014

"Mate Claimed" von Jennifer Ashley (engl.)

Mate Claimed (Shifters Unbound)Schmerzliche Wahrheiten
Eric Warden ist nicht umsonst Anführer der Shifter von Las Vegas: Er ist auf dem Höhepunkt seiner Kraft, intelligent und beherrscht genug, um diejenigen, die unter seinem Schutz stehen, trotz der verfluchten Halsbänder und der Diskriminierung und Unterdrückung durch die Menschen, in eine bessere, freiere Zukunft zu führen.
Als er allerdings die hübsche Iona kennenlernt, die bisher unerkannt unter den Menschen gelebt hat, würde er am liebsten einfach seinen tierischen Instinkten nachgeben, sie in die Wildnis entführen und lieben, bis ein Stall voller Kinder da ist.

Leider kommen gerade schwierige Zeiten auf seine Stadt zu: Die Regierung schließt eine der anderen Shiftertowns und Eric muss sich mit deren Anführer Graham herum schlagen, der so gar nichts von den modernen Zeiten wissen will und außerdem seinen Anspruch auf die Führung anmeldet.
Als wäre das nicht genug, erhebt ein alter Feind sein hässliches Haupt: Die Ideen der Feen, die die Shifter gezüchtet haben, sind nicht tot. Jemand arbeitet schon lange intensiv daran, die Kontrolle über die wilde Seite der Gestaltwandler zu erlangen und sie für seine Zwecke ein zu setzen.
Eric muss sich seiner Vergangenheit stellen, um die Zukunft aller zu sichern. Und das erweist sich im wahrsten Sinne des Wortes als äußerst schmerzhaft...

"
Mate Claimed" ist in meinen Augen zugleich einer der besten und der schwächsten Bände der Serie "Shifters unbound" von Jennifer Ashley:
Die Rahmenhandlung ist atemberaubend spannend und interessant. Man erfährt viel über die Vergangenheit der Shifter, über ihre Ziele und wie sie versuchen, diese nach und nach um zu setzen. Die Zeit spielt für sie, da sie erheblich älter werden als Menschen und ihre Zahl nun endlich stetig wächst.
Ich mag es außerdem, wenn sich eine Geschichte nicht nur auf ein Paar fokussiert. Natürlich geht es in erster Linie um Eric und Iona, aber auch Graham lernt jemanden kennen (Misty scheint auf den ersten Blick so gar nicht zu ihm zu passen, das wird sicher interessant!) und man kann vergnügt miterleben, wie es mit den liebgewonnenen Charakteren aus den anderen Büchern weitergeht.
Das führt allerdings zu einem kleinen "ABER": Manchmal hätte ich mir mehr Einblicke in die Gefühle der Helden, vor allem in die von Iona gewünscht. Sie kommt lange einfach nur zickig rüber. Auch Graham, der eine wichtige Rolle spielt, ist über weite Strecken ziemlich unsympathisch.

Das furiose und sehr emotionale Finale hat mich dann allerdings wieder entschädigt. Insgesamt gefällt mir das Buch trotz anfänglicher Zweifel doch noch sehr gut, also 5 Punkte.

Und obwohl man die Serie eigentlich unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen sollte, bin ich im Moment schwer versucht, Ellisons Geschichte "
Lone Wolf (Shifters Unbound)" (Band 4,5) erst mal zu überschlagen und stattdessen zuerst "Tiger Magic (Shifters Unbound)" (Band 5) zu lesen. Tiger taucht im vorliegenden Band zum ersten Mal auf und ist aus verschiedenen Gründen ganz anders als alle anderen Shifter. Ich bin mehr als neugierig…

Bildquelle: amazon

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