Donnerstag, 20. März 2014

"Wild Cat" von Jennifer Ashley (engl.)

Wild Cat (Shifters Unbound)Rache, Vergebung und Liebe

Diego Escobar ist Cop. Bei einem Einsatz rettet ihm Cassidy Warden, die Schwester des örtlichen Anführers der Shifter, das Leben. Trotzdem wird sie erst einmal verhaftet, weil sie sich unrechtmäßig am Ort des Geschehens aufgehalten hat.
Diego weiß, dass sie verurteilt wird, wenn er sie an die zuständige Shifter-Division überstellt, also spricht er eine Verwarnung aus und lässt sie frei. Sein Vorgesetzter ist nicht sonderlich begeistert und verdonnert ihn dazu, sie zu überwachen.
Was als simpler Auftrag beginnt, ändert Diegos Leben für immer. Nicht nur, dass er sich mehr und mehr zu Cassy hingezogen fühlt und sie seine Zuneigung erwidert, unerwartet wird er auch immer tiefer in die Welt der Shifter hineingezogen. Irgendjemand bedroht die Gemeinde und wenn er dem Geruchsinn seiner neuen Freunde trauen darf, ist dieser jemand nicht menschlich. Aber Feen können doch in unserer Welt nicht überleben, oder?

Mit "
Wild Cat", dem dritten Teil der Serie "Shifters Unbound" macht Jennifer Ashley in meinen Augen einen deutlichen Schritt: Bei vielen vergleichbaren Reihen findet sich ein Pärchen pro Band. Es ist zwar gut, die Reihenfolge einzuhalten, aber nicht immer zwingend erforderlich.
In "Wild Cat" geht es aber nicht nur um Diego und Cassy. Eric lernt Iona kennen. Ihre Geschichte wird in "
Mate Claimed (Shifters Unbound)" weiter erzählt. Außerdem lernt man noch eine Menge anderer neuer, interessanter Charaktere kennen und erfährt wieder mehr über den Hintergrund der Shifter und der Feen. Die "Reihe" wird für mich mit diesem Band zu einem komplexen Zyklus, der aufeinander auf baut.

Zuerst war ich etwas unschlüssig, ob mir das Buch gefällt. Zentrales Motiv ist nämlich eines, dass ich normalerweise nicht besonders mag: "Rache". Zum Glück geht es aber auch um "Vergebung". Das Problem zieht sich durch und wird von mehreren Seiten beleuchtet.

Was mich aber (wieder einmal!) wirklich begeistert hat, sind die richtig tollen Szenen zwischen den Helden.
Hier nur zwei Beispiele: Es gibt eine Stelle mit Diego und Cassy unter der Dusche, die so erotisch und gleichzeitig so emotional ist, dass sie unvergesslich bleibt. Und wer gelesen hat, wie sinnlich Eric seine Iona mit Pralinen füttert, der leckt sich unwillkürlich die Lippen, um die köstliche Schokolade selber zu schmecken.

Fazit: Wegen der phantastischen Szenen gibt es von mir (trotz der Rachegeschichten) 5 Punkte und eine Leseempfehlung.
Ich kann es kaum erwarten, dem Handlungsbogen weiter zu folgen!


Bildquelle: amazon

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