Sonntag, 27. April 2014

Gegen das Vergessen!

Habe ich, weil ich in Deutschland geboren wurde eine besondere Verantwortung für Dinge, die lange vor meiner Geburt passiert sind? Ich weiß es nicht. In einem bin ich aber sicher: Ich kann und will nicht vergessen, welches Unrecht geschehen ist. Ich möchte mich erinnern und vielleicht so meinen eigenen, winzigen Teil dazu beitragen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt.

Fakten finde ich genug in Geschichtsbüchern und im net, aber wirklich unvergesslich werden sie in meinen Augen, wenn sich etwas Persönliches dahinter verbirgt.  Leider wird es bald niemanden mehr geben, der Erlebnisse aus erster Hand schildern kann.
Zum Glück gibt es Autoren wie Manuel Magiera. Er schafft es immer wieder, in seinen Geschichten auf einfühlsame Weise, dem Unrecht ein Gesicht und den Unterdrückten eine Stimme zu geben.

Zwei seiner Erzählungen haben mich ganz besonders berührt. Deshalb setzte ich hier mit seiner Erlaubnis diese links:
Aktualisierung: "Die Teststrecke" wurde mittlerweile in dem Buch "Spuren" veröffentlich.

In „Die Teststrecke“ wird sehr einfühlsam anhand eines Einzelschicksals auf die Unterdrückung von Homosexuellen im Dritten Reich erinnert.
http://www.bookrix.de/_ebook-manuel-magiera-vergessene-engel/

Obwohl ich mich oft mit Geschichte beschäftige, war mir dieses furchtbare Kapitel der deutschen Geschichte neu: „Vergessene Engel“ erzählt von dem KZ Litzmannstadt, dass im perversen Sprachgebrauch der Nazis als „Jugendschutzlager“  bezeichnet wurde und doch nur dazu diente, Kinder zu quälen und zu töten. Manuel Magiera möchte nicht, dass dies jemals in Vergessenheit gerät und bittet darum, den link zu teilen. Ich kann mich da nur anschließen.

Wer weitere Werke des Autors kennenlernen möchte, findet sie hier http://www.bookrix.de/-ruedipferd/ oder hier http://manuelmagiera.npage.de/ .

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