Mittwoch, 2. April 2014

"Wild Wolf" von Jennifer Ashley (engl.)

Wild Wolf (Shifters Unbound)Atemberaubend Spannend
Graham McNeil ist stur, seine Ansichten zu Frauen sind hundert Jahre alt und er redet nicht über seine Gefühle, dagegen hält er sich nicht zurück, lautstark seine Meinung zu allem und jedem mitzuteilen. Er ist es gewohnt, dass man ihm bedingungslos folgt, schließlich war er lange Jahre uneingeschränkter Anführer seiner Shifter, und kann es nur schwer ertragen, dass die Menschen ihm Eric Warden mehr oder weniger vor die Nase gesetzt haben.

Was er an Misty, einer jungen menschlichen Frau, findet, weiß er selber nicht und er versichert sich immer wieder, dass er sie aufgeben wird, sobald er sich für eine Gefährtin, die selbstverständlich eine Wölfin sein wird, entschieden hat.

Misty musste immer für sich und ihre Familie sorgen. Aber als sie in Gefahr gerät, wendet sie sich instinktiv an Graham, mit dem sie sich seit einigen Monaten trifft. Der eilt ihr zur Hilfe und zuerst sieht es so aus, als wäre der Kampf rasch gewonnen. Tatsächlich ist dies aber kaum mehr das erste kleine Gefecht in einem Krieg, der alle Shifter bedroht ...

Ich war mir unsicher, ob ich "
Wild Wolf", das Buch von Graham, den ich bisher nicht wirklich leiden konnte, überhaupt lesen wollte. Zum Glück habe ich mich darauf eingelassen! Die Story beginnt interessant, aber schon fast typisch für eine der "Shifters Unbound" - Geschichten von Jennifer Ashley. Misty wird bedroht und Graham eilt zu ihrer Rettung. Was dann aber passiert, hat mich atemlos vor Spannung das Buch verschlingen lassen: Graham gerät unter den Bann einer Fee. Das alleine ist schon schlimm genug, aber es geht noch weiter! Die Feen arbeiten schon lange an einem geheimen Plan, die Shifter wieder unter ihre Macht zu bekommen. Graham begreift plötzlich, was die Halsbänder wirklich zu bedeuten haben. Verwundet, durstig, völlig übermüdet und geschwächt durch den Feen-Fluch muss er gegen seine Feinde antreten.

Ich weiß nicht, wie ich die Geschichte und die Faszination, die von ihr ausgehen, in Worte fassen soll, ohne (noch mehr) zu spoilern. Deshalb nur so viel: Mit jeder Seite versteht man Graham besser. Mit jeder Seite wächst Misty weiter über sich hinaus. Und mit jeder Seite fiebert man einem Finale entgegen, bei dem sich in einem furiosen Kampf entscheidet, ob die Helden vor dem drohenden Krieg noch eine Atempause erhalten. Das die heißen Szenen zwischen Graham und Misty für Entspannung sorgen, kann man auch nicht behaupten. Nur die gewohnt liebevollen Schilderungen des Shifter-typischen Familiensinnes, lassen einen hin und wieder einmal Luft holen.

Ich kann es jedenfalls jetzt schon kaum erwarten, wie der übergreifende Handlungsbogen weiter geht.

Von mir gibt es für "Wild Wolf" deutlich mehr als 5 Punkte und eine Leseempfehlung, die auch für die komplette Serie gilt! Dabei sollte man allerdings unbedingt die richtige Reihenfolge einhalten und mit dem ersten Band "
Pride Mates" beginnen, da die Storys aufeinander auf bauen.

Bildquelle: amazon

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