Dienstag, 29. Juli 2014

"Spielzeit: Eine neue Chance" von Dani Merati

Man sieht sich immer zweimal im Leben ...
Spielzeit: Eine neue Chance

Jo und Oliver sind ein Paar und wollen gemeinsam in Köln eine Bar eröffnen. Aber dann entscheidet sich Oliver anders.
Natürlich geht das Leben mit allen Höhen und Tiefen weiter, aber zehn Jahre später muss sich Jo erneut fragen, wie seine Zukunft nun aussehen soll. Er nimmt eine Einladung von Oliver nach Berlin an, um endgültig mit seiner Vergangenheit abzuschließen und so endlich offen für einen Neuanfang zu sein.
Jo ahnt nicht einmal, welche Verwicklungen sich dort ergeben ...

Dani Merati überzeugt in "Spielzeit" wie schon in "Love@work - Der Assistent" mit sympathischen Helden, die durchaus ihre Ecken und Kanten haben, und einem lockeren Erzählstil. Obwohl die Rahmenhandlung hier ein wenig konstruiert wirkt, bleibt sie doch so interessant, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte, bevor man weiß ob und natürlich vor allem mit wem Jo endlich sein verdientes Glück findet.

Die Story spart nicht mit heißen Szenen, wobei man aber nie den Eindruck hat, sie wären Selbstzweck. Sie gehören zur Geschichte und sagen mindestens genausoviel über die Beziehung der Männer zueinander aus, wie die Worte, die sie wechseln.

Das ist mal wieder eines der Bücher, das ich schließe und bei dem ich am liebsten weiterlesen würde. Nicht, weil der Handlungsbogen nicht geschlossen und die Story nicht rund ist, sondern weil ich einfach mehr von Jo und ... (^^ Von wegen! Selber lesen!!!), von ihren Freunden und davon, wie die "neue" Bar sich entwickelt, erfahren möchte. Ich habe ja die leise Hoffnung, dass es eine Fortsetzung geben wird ...
Fazit: Solide 4,5 (aufgerundet 5) Punkte, eine Leseempfehlung und einfach Lust darauf, mehr von und aus der "Spielzeit" zu erfahren.
Bildquelle: amazon
Kleiner Hinweis an Dani Merati, falls er / sie das hier jemals lesen sollte: Ich finde das Buch gut und habe wegen "Love@work - Der Assistent" gezielt danach gesucht. Aber der Titel auf dem Cover ist nahezu unleserlich. Der sollte beim nächsten Buch (auf das ich mich jetzt schon freue!) meiner Meinung nach ein wenig mehr Raum auf dem Cover einnehmen.

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