Dienstag, 26. August 2014

"Leopardenblut" von Nalini Singh



LeopardenblutLese-Tipp!!!
 

Eigentlich wollte ich hier nur einen kurzen Lese-Tipp geben, weil „Leoparenblut“ als e-book aktuell für nur 4,49 € zu haben ist. (kindle-Deal)  Wer die Serie nicht kennt, sollte unbedingt zuschlagen und mal reinschnuppern.

Aber bei Nalini Singh komme ich jedes Mal aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Also ist doch eine kurze, sehr persönliche Rezi entstanden:

 

"Leopardenblut" ist der erste Band der fantastischen Serie von Nalini Singh der aus der Welt der Gestaltwandler, Menschen und Medialen.

Als ich vor Jahren das Buch über die Mediale Sascha und Gestaltwandler Lucas zum ersten Mal gelesen habe, war ich sofort begeistert von den sinnlichen Bildern in dieser verboten romantischen Geschichte.

Sascha droht unter dem Druck, den die Gesetze ihrer Welt auf sie ausüben, zu zerbrechen. Gefühle sind ihr als einer Medialen streng verboten. Aber als sie Lucas kennenlernt, kann sie nicht mehr so tun, als würde sie nichts empfinden. Zu verführerisch ist die Welt die er ihr zeigt, voller Lachen und Liebe. Sascha wird schnell süchtig nach seinen Zärtlichkeiten.

Lucas spürt von Anfang an, dass Sascha anders ist, als alle Medialen die er kennt. Er ist fasziniert von der jungen Frau, die Zerbrechlichkeit und Stärke in sich vereinigt und sucht verzweifelt nach einem Weg, um sie für sich zu gewinnen.

Es gibt nur ein unlösbares Problem: Mediale sind auf das geistige Feedback aus dem sogenannten Medialnet angewiesen und können über das Net jederzeit gefunden werden. Gefühlen gelten als Defekt und werden mit "Rehabilitation“ geahndet, ein Euphemismus dafür, dass der Geist und die Seele zerstört werden.  

Bedeutet die Liebe für Sascha den Tod?

 

Sascha und Lucas sind ein tolles Paar. Die Chemie stimmt von der ersten Sekunde an. Die wahre Faszination geht aber für mich davon aus, dass dies der Auftakt zu einer echten Serie mit einer spannenden, übergreifenden Rahmenhandlung ist. Auch wenn man das im ersten Band noch nicht weiß, so wird doch hier die Grundlage für einen Zyklus gelegt, der auch nach mittlerweile 13 Bänden (auf Deutsch sind es erst 12, aber ich zähle sie Tage …) und einer ganzen Reihe von Kurzgeschichten nichts von seiner Faszination verloren hat.

Die Serie lebt von sexy Helden und tollen Heldinnen, sie hat tolle, starke Nebencharaktere und sie ist in sich immer schlüssig und spannend. Im Nachhinein ist es müßig darüber zu sinnieren, ob die Autorin es einfach immer wieder geschickt schafft, aus scheinbar belanglosen Halbsätzen später einen ganzen Handlungsfaden zu spinnen, oder ob sie eben diese Sätze einstreut, weil sie die ganzen Geschichten schon im Kopf hat.

Eigentlich erhält jeder (!), der in „Leopardenblut“ auftaucht, seine eigene Geschichte. Dabei sind alle so unterschiedlich, dass es einfach nicht langweilig wird.

Nalini Singh zaubert mit Worten. Mich trifft sie immer mitten ins Herz.

Wie oft ich „Leopardenblut“ schon gelesen habe weiß ich nicht. Mindestens EINMAL sollte es aber jeder lesen!!!

Fazit: Bei Nalini Singh? Wie immer mindestens 10 von 5 Punkten. Auf jeden Fall lesen!!!!



"

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen