Sonntag, 16. November 2014

"The Dragon and the Wolf" von Mandy Rosko (engl.)


Spannendes Prequel

Westley ist der designierte Nachfolger seines Vaters als Führer eines Werwolf-Clans. Von ihm wird erwartet, dass er sich eine Gefährtin sucht und Erben zeugt.

Als er in die Hände grausamer Jäger fällt, die alles töten, was nicht menschlich ist, wird er von dem Drachenwandler Chris gerettet. Natürlich ist er dem Mann dankbar, doch Chris weckt auch Gefühle in ihm, die weit darüber hinausgehen.

Aber was empfindet der andere Mann für ihn? Drachen leben angeblich alleine und binden sich niemals. Soll sich Westley zu seinen Gefühlen bekennen und damit als Gay outen, wohl wissend, dass sein Vater dies niemals akzeptieren wird?



Schon im Klappentext wird darauf hingewiesen, dass „The Dragon and the Wolf“ von Mandy Rosko ein Prequel zu „The Legend oft the Werewolf“ ist. Die Story ist richtig gut geschrieben und gibt Einblicke in ein interessantes Urban-Fantasy-Universum, die Lust darauf machen, weitere Geschichten zu lesen.

Was mich allerdings ein wenig gestört hat, ist das dumpfe Gefühl, eine nicht in sich abgeschlossene Story gelesen zu haben. Prequel hin oder her, am Ende dieser Geschichte sind sehr, sehr viele Handlungsfäden noch offen. Ich war völlig verblüfft, als nach 85% plötzlich „The End“ da stand und anschließend nur noch eine Leseprobe für den das nächste Buch zu finden war.

Fazit: Netter Lesehappen für Zwischendurch und knappe 4 Punkte, weil die Geschichte halt nicht wirklich für sich alleine steht.

Bildquelle: amazon

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