Sonntag, 22. März 2015

"Liebster Award"

Was ist der „Liebster Award”?
Es geht darum, 11 Fragen des Nominierers zu beantworten und im Gegenzug dafür weitere Blogger zu nominieren und ihnen ebenfalls 11 Fragen zu stellen.
Das Ganze dient der Vernetzung und dem Kennenlernen neuer Seiten, Blogs und vllt. sogar Freunden…

Die Spielregeln:
• Bedanke dich bei dem Autor/Blogger, der dich nominiert hat und verlinke seine Website/seinen Blog.
• Verwende das Awardbild.
• Beantworte die 11 Fragen, die man dir gestellt hat.
• Formuliere im Anschluss daran 11 neue Fragen.
• Nominiere bis zu 11 weitere Autoren/Blogs und bitte darum, deine Fragen zu beantworten.
• Informiere die Nominierten natürlich über ihr Glück.

Von einer Regel weiche ich allerdings ab, da es mich als einen der letzten "getroffen" hat und alle Leute, die ich kenne und nominieren wollte, schon gefühlt 111 Fragen oder mehr beantwortet haben.



Als erster hat mich Tim Spohn nominiert. Danke schön, Tim!
Tim führt den wirklich tollen und informativen blog: "Verbloggt  - Tim Spohn". Dort geht es auch, aber halt nicht nur um seine eigenen Bücher. Außerdem findet man Infos zu Musik, Games und interessante Artikel rund um LGBTQ.

1. Welches Buch/welcher Autor hat deine Kindheit am meisten geprägt? Ich habe Bücher verschlungen, seit ich sie entziffern kann. Unmöglich zu sagen, dass mich eines „am meisten“ geprägt hat. Ich glaube aber, die Vielzahl von unterschiedlichen Charakteren, Plätze und Gesellschaften, die man bei so vielen Geschichten kennenlernen darf, die Augen weit über den Tellerrand hinaus öffnen.

2. Welches Buch/welcher Autor hat dich, seitdem du erwachsen geworden bist, am meisten beeinflusst?
Ich lese beruflich Fachtexte und privat rein zum Vergnügen. Es gibt eine Menge Bücher und Autoren, die mich beeindrucken. Ich kann aber jetzt nicht sagen, dass ich nach der Lektüre eines bestimmten Buches mein Leben oder meine Einstellungen komplett geändert habe.

*grins* Auch wenn die Frage wahrscheinlich anders gemeint ist, es gibt doch etwas …
In meiner Kindheit und Jugend habe ich Englisch gehasst, weil mir das Lesen in der Sprache zu langsam und zu mühselig war - nicht zu vergleichen mit dem puren Vergnügen, dass ich sonst dabei empfinde. Das erste Buch, das ich wirklich freiwillig auf Englisch gelesen habe - mit einem Wörterbuch daneben - war der letzte Band der Harry Potter Reihe. Ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht. Danach war irgendwie eine Hemmschwelle gefallen und heute lese ich eine Menge Bücher auf Englisch.
Damit hat das Buch mir also eine weitere Tür geöffnet. :D

3. Gibt es eine Figur (in einem eigenen oder fremden Buch) die dich besonders berührt hat?
Mich berühren immer die Helden am meisten, die das Schicksal zu Boden wirft und die dann wieder aufstehen und weitermachen.
Aus ganz persönlichen Gründen ist außerdem „Iltis“ in dem gleichnamigen Buch von Kooky Rooster einer meiner Lieblingshelden. Darüber hinaus liebe schon seit Jahren ich Ward von Hurog aus „Drachenzauber“ von Patricia Briggs, weil ich mir einen treueren Freund nicht vorstellen kann.

4. Was ist dein Lieblingswort und welches kannst du überhaupt nicht ab? Ich liebe lautmalerische Flüche. Die Wörter die ich nicht abkann, sind definitiv nicht jugendfrei.

5. Gibt es kleine Rituale oder Angewohnheiten, die du zum Schreiben oder Lesen brauchst? Zum Schreiben brauche ich einen halbwegs freien Kopf und ein wenig freie Zeit, weil ich nicht aufhören kann, wenn ich einmal angefangen habe.
Lesen ist für mich wie Atmen. Das mache ich ständig. Ich habe IMMER ein Buch dabei und lese in jeder freien Minute.

6. Wenn du für 1 Jahr nur ein einziges Buch lesen dürftest, welches wäre es?
Das geht gar nicht. Ich lese im Schnitt jeden Tag ein Buch. Nur ein einziges Buch in einem ganzen Jahr lesen zu dürfen wäre pure Folter. Ich würde Amnesty International anrufen.

7. Hast du ein Lieblingsgedicht und wenn ja: welches und wieso?
Gedichte haben mich lange überhaupt nicht interessiert. Vor etwa zwei Jahren habe ich allerdings die von Gerry Stratmann für mich entdeckt, von denen ich nach wie vor begeistert bin. Seine Zeilen, z.B. die in "Love You" oder "Dark Poetry" treffen mitten ins Herz. Erst seit dem lese ich freiwillig Poesie. Vor einiger Zeit bin ich dabei auf die „Dainas“ von Robert J. Tomson gestoßen. Dainas sind eine lettische „Spezialform“. In Lettland sind sie noch heute lebendiger Teil der Alltagskultur. Finde ich faszinierend.

8. Wenn du ein Ereignis selbst hättest miterleben können: welches und wieso?
Das ist schwierig. Als Kind wollte ich immer Forscher werden und neue Länder entdecken. Das kam mir ungeheuer spannend vor. Heute sehe ich viele dieser „Entdeckungen“ natürlich deutlich kritischer, weil sie meist die Zerstörung der alteingesessenen Kulturen nach sich gezogen hat.

9. Wenn du morgen im Körper/Leben einer anderen Person aufwachen könntest: Wer und Wieso?
Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Es würde bedeuten, meine Freunde aufzugeben. Eigentlich bin ich mit meinem Leben zufrieden und möchte nicht tauschen. Es zwar ein paar Luftschlösser, an denen ich schon mal ganz gerne herum baue, aber man kann halt nicht immer alles haben.

10. Welche schlechte Angewohnheit möchtest du loswerden?
Ich neige dazu (Abgabe-)Fristen bis zum letzten Tag auszunutzen. OK. Bis zur letzten Minute …

11. Wenn es nur noch eine Jahreszeit gäbe, das ganze Jahr hindurch: Welche würdest du wählen? *lach* Das ist endlich mal eine einfache Frage: Sommer!!! Ich liebe die Sonne. Wenn’s mir zu heiß ist, kann ich ja in den Schatten gehen. Außerdem bin ich produktiver, wenn es länger hell ist und besser definitiv besser gelaunt, wenn tolles Wetter ist.



Außerdem hat mich noch Kooky Rooster nominiert. Danke Kooky!
So weit ich weiß, führt Kooky keinen blog, 
Bei amazon findet man sie hier: Kooky Rooster

1. Schreibe in einem Satz, was du durch deine Geschichten den Lesern mitgeben willst.
Das Leben ist manchmal furchtbar und manchmal wundervoll. Öffne die Augen und lass die Magie und die Schönheit, die in kleinen Dingen steckt, in dein Herz.

2. Welches Genre würdest du bedienen, wenn du gezwungen wärst, deinem aktuellen den Rücken zu kehren?
Ich habe ja gerade erst angefangen zu schreiben. Im Moment sind es halt meist Gay Romanzen. Wahrscheinlich würde es bei mir in Richtung Fantasy gehen.

3. Eine schicksalhafte Fügung führt dazu, dass du mit einem Piraten, der Bücher illegal hochlädt/ein Downloadportal betreibt, eingeschlossen bist. Nichts, was in dem Raum passiert, dringt je nach außen. Abreagieren oder Argumentieren?
Argumentieren. Abreagieren führt in der Regel nur dazu die Fronten noch weiter zu verhärten. Es gibt nur sehr selten einen Streit, der wie ein Gewitter die Luft reinigt.

4. Du müsstest eine deiner Geschichten selbst durchleben. In die Haut welcher deiner Protagonisten würdest du am ehesten schlüpfen?
Ich glaube ich wäre gerne Aurelia aus "Alles wegen Mathilda". Die lebt von ihrem großen Garten und dem Schreiben. Das würde auch mir sehr gefallen. 
(Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, mich in einen Banker zu verlieben ...)

5. Wie sähe die optimale Schreibumgebung aus, wenn Geld oder andere Verpflichtungen keine Rolle spielen würden?
Ein heller, großer Wintergarten mit vielen Pflanzen und einer angeschlossenen Terrasse. Eine Kaffeemaschine sollte in greifbarer Nähe stehen.

6. Welchen Titel (Untertitel) hätte deine Autobiografie?
„Man bekommt immer, was man will!"
(Es sieht nur oft anders aus, als man es sich vorgestellt hat …)

7. Du hast drei Stunden, um einen kurzen Text abzuliefern, der exemplarisch für deine Geschichten steht und neue Leser für deine Werke begeistern soll. Wie viel Zeit davon veranschlagst du für das reine Schreiben, wieviel für die Überarbeitung?
Ich brauche normalerweise deutlich mehr Zeit für die Überarbeitung, als fürs Schreiben. Aber wenn ich nur drei Stunden hätte, würde ich vermutlich erst mal etwas schreiben, dabei versuchen, maximal die Hälfte der Zeit dafür zu verwenden, und den Rest der Zeit an der Überarbeitung sitzen.

8. Du erhältst die seltene Gelegenheit, via Zeitreise für fünf Minuten dein früheres oder dein späteres Ich zu besuchen. In welche Zeitrichtung würdest du reisen und was würdest du dir mitteilen?
In die Vergangenheit. Ich würde an einen ganz bestimmten Tag zurückreisen und einen geliebten Menschen noch einmal in den Arm nehmen wollen.

9. "Don't judge a book by it's cover", wird immer wieder gesagt. Angenommen, man würde ab sofort tatsächlich alle Buchcover und Buchttitel abschaffen - stattdessen findet man auf Bestsellerlisten, Banner und Empfehlungen nur noch Klappentexte. Ist das deiner Meinung nach ein Gewinn oder ein Verlust für Leser und Autoren?
Ich kaufe sehr selten ein Buch wegen eines Covers. Aber ein miserables Cover hält mich schon mal davon ab, ein Buch aufzuschlagen. Es ist vielleicht unfair, aber wenn ich auf eine Hülle starre, von der ich Zahnschmerzen bekommen, weil Farben, Schrifttypen und Bilder so schrecklich sind, kann ich mir nicht vorstellen, dass darin ein toller, harmonischer Text steckt. Ob der Verzicht auf Cover ein Gewinn oder ein Verlust wäre, kann ich nicht wirklich beantworten.

10. Liest du regelmäßig Blogs zum Thema Schreiben oder Bücher? Welche?
Mit blogs zum Thema "Schreiben"  kann ich bisher überhaupt nix anfangen, weil meine Fragen und deren Themen zeitlich nicht zusammenpassen.

Ich folge den blogs der Autoren und einiger Verlage, deren Bücher ich gerne lese, um über Neuveröffentlichungen auf dem Laufenden zu bleiben. 
Viele Sachen, die mich wirklich interessieren habe ich oft schon gelesen, bevor eine Besprechung irgendwo auf einem blog auftaucht.
Lesetipps hole ich mir aber hin und wieder bei "I Love Gaybooks", weil dort englische Bücher besprochen werden. Diesen Markt verfolge ich nicht so aufmerksam wie den deutschen und lasse mich gerne inspirieren.

11. Jemand stellt dich vor die Wahl: Entweder, er schreibt dir eine ehrliche 1-Stern-Rezension, in die er viel konstrukives Feeback verpackt, oder er heuchelt dir eine 5-Stern-Rezension ohne Inhalt und Wert unters Buch.
Auch wenn Kritik wehtut: Aus einem ausführlichen Feedback kann man nur lernen, vor allem wenn es konstruktiv ist. Wenn auch schlechte Geschichten hochgejubelt werden, habe ich als Autor keine Chance zu verstehen, warum niemand meine Geschichten lesen will. 
Jubel-Rezis ohne Inhalt sind zwar nett, bringen einen aber nicht wirklich weiter.

1 Kommentar:

  1. Interessante Fragen und Antworten :) Bei Harry Potter war ich auch stark in Versuchung, das Original zu lesen ;-))

    LG
    Savannah

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