Samstag, 25. April 2015

"Die Glückskarte des Barons" von Tharah Meester

Ungewöhnliche Liebesgeschichte

Robyn ist seit ihrer Jugend in einer Ehe gefangen, die aus Pflichtgefühl und nicht aus Liebe geschlossen wurde. Erträglich gemacht haben ihr dieses Leben, ihr Sohn und ihre geliebten Pferde, auf dessen Rücken sie ein kleines bisschen Freiheit verspürt.
Als ihr Mann den ungestümen Junghengst „Clay“ verkauft, setzt er damit eine ganze Kette von Ereignissen in Gang, mit denen er so nicht gerechnet hat.

Die Geschichte steckt voller wunderschöner Momente und voller sinnlicher Erotik, obwohl die Kleidung so züchtig ist, wie die verwendete Sprache. Aber Tharah Meester schafft es, die Sehnsucht und das scheinbar hoffnungslose Begehren zwischen Robyn und Antony mit ausdrucksstarken Bildern zu schildern. Ihre Helden haben keine Angst, sich für die Liebe auch einmal lächerlich zu machen. Sie fürchten sich nur davor, dass sie sie verlieren könnten.
Robyn und Antony sind beide zunächst in den gesellschaftlichen Zwängen gefangen. Aber wie lange können sie ihre Gefühle füreinander beherrschen?

Sympathische, kluge Helden und gut geschilderte, lebendige Nebencharaktere sorgen dafür, dass man "Die Glückskarte des Barons“ nicht eine Sekunde aus der Hand legen möchte, obwohl die Liebenden scheinbar unaufhaltsam in eine Katastrophe hinein trudeln. Oder gibt es doch eine Lösung für alle Probleme?

Ich mag besonders die Geschichten der Autorin sehr, in denen es um die Liebe zwischen Mann und Frau geht. Die Helden sind meistens innerlich zerrissen und punkten nicht mit ihrem guten Aussehen, sondern mit verboten romantischen Aktionen und Gesten. Die Heldinnen sind charmant und klug. Tharah Meester schafft es tatsächlich zu vermitteln, dass sie wegen ihrer Persönlichkeit geliebt werden, und nicht wegen ihrer tollen Figur oder dem Schwung ihrer Wimpern. Oh, die Männer und Frauen sehen nicht schlecht aus, aber man hat immer das Gefühl, dass sie vor Allem in den Augen ihrer jeweiligen Partner etwas Besonderes sind und die Liebe sie für den jeweils anderen sie erst besonders begehrenswert und gut aussehend macht. Das ist in diesem Genre etwas fast EInzigartiges und ich bin davon richtig begeistert..

Fazit: 5 Punkte und eine Leseempfehlung.
Das Buch fängt ein wenig langsam an, gewinnt aber mit jeder Seite an Intensität und am Ende kann man nicht glauben, dass es vorbei sein soll. Fortsetzung erwünscht!!!


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- „Die Glückskarte des Barons

Bildquelle: amazon

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