Mittwoch, 9. September 2015

New Species 11: "True" von Laurann Dohner (engl.)

True und die bezaubernde Jeanie

Nachdem ich bei den letzten Bänden der Serie restlos begeistert war, hatte es das Buch um True vielleicht etwas schwerer, meinen Erwartungen gerecht zu werden.

Laurann Dohner hat hier einmal etwas Anderes versucht: Sonst waren immer die New Species die gequälten Opfer, und die Labor-Angestellten von die total Bösen.

Eigentlich ist es klar, dass die Welt nicht soooo schwarz / weiß sein kann. Hier verliebt sich also die Technikerin Jeanie in einen der Männer, den sie zuerst nur als 710 kennt. Er erwidert ihre Gefühle, soweit dies unter diesen Umständen möglich ist.
Als ihr Chef dies heraus findet, erpresst er sie und benutzt sie auch noch für Drogenexperimente.

Dann wird Logik in der Story aber etwas dünn: Es ist nämlich kein Geheimnis mehr, dass die Spezies zu Unrecht gefangen gehalten werden. Jeanie meldet also ihr Labor, die Gefangenen werden befreit und sie selbst wird von einem ominösen „Führungsoffizier“ gebeten eine weitere Forschungsstätte zu infiltrieren. Gesagt, getan. Sie geht aber noch weiter und rettet die Spezies dort vor dem sicheren Tod, der ihnen bei der Befreiungsaktion droht. Trotzdem wird sie zunächst von Allen für einen Feind gehalten und entsprechend behandelt.

Erst nach und nach stellen sich immer mehr ihrer alten „Bekannten“ vor sie und bestätigen ihre Geschichte. True hat sie mittlerweile als eine Gefährtin erkannt und reagiert (wie die Jungs halt so sind) ziemlich empfindlich darauf, dass auf einmal eine Menge Männchen sie beschützen wollen.

Ich finde die Idee hatte eine Menge Potential. Aber die Umsetzung war für mich etwas enttäuschend: Im mittlerweile 11. Band kennt man die New Spezies und ihre Eigenheiten zur Genüge, es muss nicht alles noch einmal erklärt werden. Mich ärgert schon fast, dass jeder der Männer die ewig gleichen Zweifel und Probleme hat. Reden die Jungs den gar nicht miteinander???

Außerdem wissen wir alle doch schon seit der ersten Geschichte um Ellie und Fury, dass nicht alle der Techniker „böse“ sind.

Mir hat in den letzten Bänden so gut gefallen, wie die Rahmenhandlung voran getrieben wurde und das die Spezies auch als Gruppe eine Entwicklung durchmachen. Hier hatte ich oft das Gefühl, wieder ganz am Anfang der Serie gelandet zu sein.

Für sich allein genommen ist das Buch nicht schlecht, als 11. Band einer Serie aber etwas schwach. Trotzdem bin ich noch gespannt darauf wie es weitergeht, vor allem natürlich mit 
"Darkness", der für mich im Moment einer der interessantesten Charaktere ist.

Fazit: 3,5 aufgerundet 4 Punkte und eine Leseempfehlung für Fans. Neueinsteiger sollten lieber auch mit Band 1 … anfangen, auch wenn Laurann Dohner immer behauptet, man könne jede Geschichte für sich lesen.



Haben wollen? 
 Der klick auf den Titel führt direkt zum Buch, der auf "Rezi" ... erklärt sich selbst ...


1. "Fury" (Rezi)
2. "Slade" (Rezi)
3. "Valinat" (Rezi)
4. "Justice" (Rezi)
5. "Brawn" (Rezi)
6. "Wrath" (Rezi)
7. "Tiger" (Rezi)
8. "Obsidian" (Rezi)
9. "Shadow" (Rezi)
10. "Moon" (Rezi)
11. "True" (Rezi)
13. "Smiley" (Rezi)
14. "Numbers" (Mourn und Hero) (Rezi)

Bildquelle: amazon

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