Sonntag, 25. Oktober 2015

"Aus der Stille" von Susan Laine

Ein Blick sagt mehr als tausend Worte

Jordan ist Polizist. Als er nach einem Schusswechsel in eine neue Stadt versetzt wird, weiß er noch nicht, wie sehr dies sein Leben verändern wird, denn dort lernt er Sebastian kennen, der ihn sofort völlig fasziniert.
Sebastian kann nicht hören, aber ausgezeichnet von den Lippen ablesen und ist ein Meister darin, jede noch so kleine Gefühlsregung und Geste seines Gegenübers zu interpretieren. Sein Handicap ist gleichzeitig seine Stärke, als er einen sinnlichen Tanz mit Jordan beginnt. 


Zu überlegen, was man genau sagt, um jemanden aus der Reserve zu locken, ist für den schlagfertigen Bullen kein Problem. Aber selbst die kleinste Regung kontrollieren? Das ist fast unmöglich.

Diese Konstellation macht das Buch sehr ungewöhnlich: Die beiden Männer reden zwar auch mit Worten, aber Gesten und Blicke habe ebenso viel Gewicht. Es hat mich fasziniert zu lesen, wie Sebastian nicht nur auf verbale, sondern auch auf nonverbale Signale reagiert, die dazu natürlich genau geschildert werden müssen.

Auch der Sex wird ausführlich beschrieben. Trotzdem fehlt es nicht an sehr zärtlichen Momenten. Dass beide mit Dämonen aus ihrer Vergangenheit ringen, sorgt für Spannung.

Besonders gefallen hat mir außerdem, dass Jordan und Sebastian nicht nur für ihre Liebe als Paar kämpfen. Sie suchen mehr als eine einfache Beziehung. Beide sehnen sich nach einer Familie, einer Gruppe von Menschen, die einfach füreinander da ist. Ob dieser Wunsch in Erfüllung geht?

Fazit: Von mir hat es schon beim ersten Lesen 5 Punkte und eine Leseempfehlung für diesen ungewöhnlichen Roman „Aus der Stille“ von Susan Laine gegeben. Auch beim Re-Read hat mich das Buch wieder begeistert.


Haben wollen?
 Hier kann man die Bücher von Susan Laine kaufen:
- "Aus der Stille"

Mittlerweile gibt es auch eine Fortsetzung zu dem Buch: 
- "Mit deinen Händen"

Bildquelle: amazon

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen