Mittwoch, 23. Dezember 2015

"Boston HeartBeat" von M.C. Steinweg

Aschenputtel hat eine ganz schön freche Klappe!

Shay ist mit ihrem Leben eigentlich ganz zufrieden. Ok, ihr Freund könnte etwas aufmerksamer sein, ihr Boss behandelt sie wie eine dumme Tipse und die altmodische Kleidung, die sie im Büro tragen muss, schweigt man sich besser aus …
Dass Shay eine Luxusimmobilie vorstellen soll und dabei dem charismatischen Vincent begegnet, war nie geplant. Aber passiert ist passiert. Der Herr Millionär sieht ja schon lecker aus, bloß sein Selbstbewusstsein übersteigt jedes erträgliche Maß. Als Shay der Geduldsfaden reißt, kann sie nicht ahnen, dass daran auch ihr ganzes Leben hängt.
Vince ist es gewohnt, dass ihm schöne Frauen reihenweise zu Füßen liegen. Die kratzbürstige Shaylene mit ihren altbackenen Klamotten, ihrer überraschenden Kompetenz und dem frechen Mundwerk, kann er zuerst nicht einordnen. Dann kann er sie nicht mehr vergessen.
Aber wie überzeugt man eine Frau, die sich vehement weigert, auf berufliche und / oder private Angebote einzugehen? Vince muss ganz neue Wege gehen …

Mit „Boston HeartBeat“ hat M.C. Steinweg dem alten Aschenputtel-Motiv neues Leben eingehaucht. Die Story ist erfrischend, unkonventionell, stellenweise lustig und richtig sexy. Es macht Spaß, Shay und Vince bei ihrem Tanz umeinander zu beobachten, man fiebert mit ihnen, ob sie es schaffen, die Widerstände, die sich ihnen in den Weg stellen, zu überwinden. Schön daran ist natürlich vor allem auch der Gedanke, dass Shay endlich den Mann ihrer Träume findet, als sie es wagt zu sich selbst zu stehen, statt ihr Licht unter den Scheffel zu stellen. Es ist schon witzig zu lesen, wenn ihr mal wieder der Kragen platzt und sie Vince unverblümt Dinge an den Kopf wirft, die der aufgrund seiner Position sonst wohl kaum jemals zu hören bekommt. Das ausgerechnet Shays freche Klappe ihn völlig fasziniert, ist wohl nicht nur für ihn eine Überraschung.

Wirklich grinsen musste ich darüber, was die Autorin aus der „bösen Stiefmutter“ gemacht hat. Shays Mama ist nämlich eine ganz Liebe!

Gefallen haben mir neben den beiden verliebten Helden auch die lebendigen Nebenfiguren, die je nach ihrem Anteil an der Geschichte ein echtes Profil erhalten haben. Ich hoffe ehrlich, dass es irgendwann auch die Geschichte von Vince Zwillingsbruder Dominic zu lesen gibt. So einige kleine Fragen bleiben nämlich am Schluss noch offen und könnten in seiner Geschichte prima zum Abschluss gebracht werden.

Insgesamt ist „Boston HeartBeat“ eine angenehm zu lesende, erotische Geschichte. Genau richtig, um ein klein wenig Urlaub vom Alltag zu machen …

Hat mir richtig gut gefallen, daher 5 Punkte und eine Leseempfehlung.


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Bildquelle: amazon

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