Freitag, 4. Dezember 2015

"Gunfighter" von John Fate

Klassischer Western im John-Wayne-Stil
Als Jim Bodie aus dem Knast entlassen wird, steht er vor dem Nichts. Er braucht dringend Geld für einen Neuanfang. Zu seiner eigenen Überraschung gibt ihm der Rancher Heath Arlington eine Chance, sich als Cowboy zu bewähren. Es dauert eine Weile, bis Bodie begreift, warum das so ist und noch länger, bis die beiden ungleichen Männer sich zusammengerauft haben. Als sich Heath in die hübsche Andrea verliebt, muss sich ihre Freundschaft bewähren.

„Gunfighter“ von John Fate ist ein klassischer Western in bester John-Wayne-Manier. Harte Männer, finster Schurken, die endlose Weite der Prärie und eine wunderschöne Frau bilden einen Mix, aus dem der Autor eine spannende Story macht. Der Kern der Geschichte ist die Männerfreundschaft zwischen Bodie und Heath, die mehrmals auf eine harte Probe gestellt wird, aber immer stärker wird und schließlich dazu führt, dass sich beide Männer nicht nur ihrer Vergangenheit stellen, sondern auch endlich den Blick in die Zukunft wenden können.

Der Kurzroman hat mir richtig gut gefallen und macht Lust auf mehr!
Deshalb 5 Punkte und eine Leseempfehlung für Genre-Fans


Tja .....
So steht die Rezi bei einem großen online-Händler und so passt sie zu dem Buch.

Hier aber noch mal ganz exklusiv, was sich beim Lesen in meinem Kopfkino abgespielt hat.
(Und fragt jetzt bitte nicht warum, ich lese öfter Western, aber dem hier hat es ab der Leseprobe verrückt gespielt ...):

Jim Bodie und Heath Arlington sind einfach klasse zusammen und wären als Paar so hieß, dass ich die eigentlich nette Andrea zum Teufel gewünscht habe. Oder nach Mexiko, wo sie ja eigentlich hin wollte. Oder ... Egal, weg jedenfalls.

Natürlich "braucht" die Geschichte sie, weil sie so einige Dinge ins Rollen bringt. Aber Bodie und Heath auf Verbrecherjagd. Nachts. Am Lagerfeuer. *sfz* Muss ich deutlicher werden?

Die Beziehung der beiden Männer wächst zu einer Freundschaft, in der beide bereit sind, für einander das Leben zu geben und die sie dazu bringt, zu ihrer Vergangenheit zu stehen, aber auch damit abzuschließen. 
Das sie miteinander auch ohne Andrea ein so richtig tolles Paar geworden wären, bezweifle ich nicht eine Sekunde. 
Natürlich fehlen in der Story, die ein typischer Heftchenroman ist, explizite Szenen. Das hat mich aber nicht ein bisschen gestört, weil ich bei den Bettspielchen eh nicht die gleichen Personen vor Augen hatte, wie der Autor. 
Da soll noch mal einer sagen, Erotik würde nicht im Kopf anfangen ...

Haben wollen? 
 Hier kann man den klassischen (Hetero-)Western kaufen: 
- "Gunfighter"
Die heiße homoerotische Variante muss man sich leider selbst dazu denken, sorry.  

Bildquelle: amazon



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