Mittwoch, 9. Dezember 2015

"Serie Riding Hart 1: Adam" von Jennifer Ashley

Moderne Cowboy-Romanze

Nachdem Adam einen Stuntunfall fast nicht überlebt hat, kehrt er auf die Ranch seiner Familie in Texas zurück, um dort seine Verletzungen auszukurieren. Sofort fühlt er sich wieder zu Bailey hingezogen, mit der er eine kurze, aber heftige Affäre hatte, bevor er nach L.A. ging.
Vor seinen Brüdern will Adam es nicht zugeben, aber schlimmer noch als die Brüche und Verbrennungen sind die Narben auf seiner Seele. Wird er je wieder Reiten, geschweige denn Stunts ausführen können? Bailey hat ihm schon einmal aus der Klemme geholfen und sie ist noch schöner als früher …

In der Serie „Riding Hard“ von Jennifer Ashley geht es um die Campell-Brüder, ihren Adoptivbruder Carter und einige weiter Männer einer fiktiven texanischen Kleinstadt. Alle sind mehr oder weniger moderne Cowboys, Machos wie sie im Buche stehen, mit einer rauen Oberfläche, unter der sich ein goldenes Herz verbirgt. Ok. Bei einigen der Jungs muss man schon genau hinschauen, bevor man es entdeckt …

In „Adam“ wird nicht nur der Titelheld und damit der älteste der Campell-Brüder vorgestellt, auch die Nebenfiguren, die im Englischen teilweise ihre Storys bereits haben, werden angerissen. Alle bekommen aber genügend Tiefe, damit die Geschichte Spaß macht und niemand zum Stichwortgeber verkommt. Besonders amüsiert hat es mich, dass sogar die Stuntpferde so geschickt und individuell beschrieben werden, dass sie als „Persönlichkeiten“ im Gedächtnis haften bleiben. Ich hoffe jedenfalls, dass ich Buster und Dodie auch in den folgenden Büchern wiedertreffe.

Jennifer Ashley hat ein Händchen dafür, eine Romanze in einer so lebendigen Umgebung stattfinden zu lassen, dass ihre Serien Suchtpotential haben.

Adam und Bailey sind ein tolles Paar, bei dem man eine tiefe Verbindung spürt, aber auch verstehen kann, warum sie sich getrennt haben und weshalb sie an sich und an ihrer Beziehung zweifeln. Dabei ist Bailey die gefestigtere, weil sie ihre Lebenskrise bereits hinter sich hat. Adem musste sich seinen Erfolg zwar hart erarbeiten und hatte es keineswegs immer leicht im Leben, aber einen wirklichen Rückschlag erlebt er mit dem schweren Unfall und dem Tod seines besten Freundes zu ersten Mal. Er steht an einem Scheideweg und muss sich entscheiden, wie es weitergehen soll.

Natürlich kommt es bei einem Paar, zwischen dem es so gewaltig knistert, auch zu einigen heißen Zwischenspielen. Der Sex in der Geschichte ist aber eher zurückhaltend geschildert, sie bezieht ihre Erotik aus Blicken, Gesten und nicht zuletzt aus der Tatsache, dass Adam und Bailey alt genug sind um zu wissen, dass sie eine ernsthafte Verbindung möchten und diese weit über das körperliche hinausgeht.

Mir hat der Serieneinstieg richtig gut gefallen und ich bin ehrlich gespannt darauf, wie es mit den Campells und ihren Freunden und Nachbarn weitergehen wird. Wer romantische, zeitgenössische Western mit einer guten Prise Erotik mag, wird hier bestens bedient.
Deshalb gibt es von mir 5 Punkte und eine Leseempfehlung.


Haben wollen? 
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- "Riding Hard 1: Adam"

Ich liebe außerdem die Shifter-Serie der Autorin über alles. Wer Lust hat, dort einmal hineinzuschnuppern, findet hier die Direktlinks zu den schon auf Deutsch vorliegenden Titeln:
- "Liams Zähmung" (Band 1: Liam und Lim)
- "Bodyguard: Unter dem Schutz des Bären" (Band 2,5: Ronan und Lizzy)
- "Die Gefährtin des Jaguars" (Band 3,5: Spike und Myka)

Bildquelle: amazon

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