Dienstag, 12. Juli 2016

"Jinn 2: Wilde Magie" von Francisca Dwaine

Kunibert, oh Kunibert!

Scheinbar können selbst Rachegöttinnen nichts gegen die Kraft der Liebe ausrichten! Völlig unerwartet findet sich Jinn wieder auf der Erde, diesmal als „richtiger“ Mensch. Überglücklich beschließt er, sich zuerst einmal eine Job zu suchen, um Nori nicht auf der Tasche liegen zu müssen. Gar nicht so einfach, weil er außer einem Portmonnaie wirklich GAR NICHTS dabei hat. Nicht mal eine Hose …
Doch Jinn hat zwar seine Zauberkräfte, nicht aber seinen Charme verloren. Es läuft gar nicht schlecht und auch Nori darf er bald wieder in die Arme schließen. Alles könnte perfekt sein, wenn sich Alekto nicht urplötzlich wieder einmischen und den beiden Verliebten das Halbeinhorn „Bert“ vor die Nase setzen würde.
Das ungehobelte Raubein mit zweifelhafter Vergangenheit scheint es darauf anzulegen, Nori und Jinn ihr Leben zur Hölle zu machen. Außerdem springt ein Teil seiner Magie auf Jinn über. Kann er der Versuchung widerstehen, sie zugunsten seines geliebten Nori einzusetzen? Und was sollen die beiden bloß mit Bert machen?

Wie schon der erste Band der Story um Nori und Jinn ist auch "Jinn 2" unheimlich witzig erzählt und man kann es sich beim Lesen hin und wieder nicht verkneifen, laut loszulachen. Francisca Dwaine hat nicht nur ein gutes Auge für Situationskomik, sie schafft es auch wieder, mit ihrem Märchen zum Nachdenken anzuregen. So nervig Kunibert auch sein mag, es macht Spaß, zu überlegen, wie und warum er die Rachegöttin Alekto verärgert hat und wieso sie ihn ausgerechnet zu Nori und Jinn geschickt hat. Die Auflösung ist wieder überraschend …
Gefallen hat mir auch der Zwiespalt, in den sie Jinn wirft: Nori liebt ihn als Mann. Wird er es schaffen, der Versuchung zu widerstehen, die die magischen Kräfte für ihn bedeuten?
Wenn ich eine winzige Kritik habe, dann diese: Kunibert, das Halbeinhorn, ist der Autorin so gut gelungen, dass es / er auch dem Leser total auf die Nerven geht. Es dauert eine Weile, bis man dahinterkommt, worum es eigentlich geht.

Fazit: Witzige, kluge Fortsetzung, die man voller Vergnügen lesen kann. Von mir erhält die Story 4,5, aufgerundet 5 Punkte und eine Leseempfehlung. Denn ersten Band sollte man sich übrigens auf gar keinen Fall entgehen lassen, deshalb lohnt es sich meiner Meinung nach für Neueinsteiger gleich bei "Jinn: Gesamtausgabe" zuzugreifen

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Bildquelle: amazon

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