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Freitag, 27. März 2020

"Als die Einsamkeit wich" von K.C.Wells

Endlich wieder Leben!

In dem Gebäudekomplex, in dem Josh als Hausmeister arbeitet, wohnt nun schon seit 8 Jahren ein geheimnisvoller Mann, der niemals sein Apartment verlässt. Das liefert natürlich Nahrung für eine Menge Gerüchte, auf die Josh allerdings nichts gibt. Trotzdem ist er ein wenig neugierig, als er in der Wohnung von Christian Hernandez Renovierungsarbeiten durchführen soll. Zuerst zeigt sich Christian nicht, doch dann passiert ein Unfall und BEIDE Männer erleben eine Überraschung.

Eigentlich verrät schon der Klappentext, worum es in etwa bei „Als die Einsamkeit wich“ von K.C. Wells geht. Die Geschichte könnte leicht so ins Drama abrutschen, das permanent auf die Tränendrüsen drückt. Passiert aber nicht, im Gegenteil. Die eigentliche Tragödie hat schon lange stattgefunden, bevor sich Josh und Christian kennenlernen und sich durch Christians selbstgewählter Isolation noch vertieft.
In dem vorliegenden Buch geht es um etwas anderes: Es beschreibt eine wirklich zärtliche und zuckersüße Liebesgeschichte zwischen zwei unheimlich sympathischen Männern. Als Leser freut man sich einfach zusammen mit Josh über jeden kleinen Schritt, den Christian zurück ins Licht, ins Leben wagt.
Es wird nicht einmal verschwiegen, dass es für die beiden schon fast zu gut läuft. Das bringt K.C. Wells so geschickt ein, dass man … eigentlich gar nichts mehr über mögliche Steine im Weg wissen will. Vor allem Christian hat genug erlitten. Es wird langsam Zeit für ihn, endlich einmal richtig glücklich zu sein!
Abgerundet wird die Story mit lebendigen und interessanten Nebencharakteren, die Lust darauf machen, mehr über sie zu erfahren.

Fazit: Wirklich was fürs Herz, genau das, was man gerade braucht! Dafür gibt es zufriedene 5 Zuckersterne und eine Leseempfehlung. Das Buch hinterlässt ein gutes Gefühl und ein Lächeln auf den Lippen.

Haben wollen? 

 Hier kann man das Buch von K.C. Wells kaufen: 
- "Als die Einsamkeit wich"

Bildquelle: amazon

# Die Rezension enthält Werbelinks.

Freitag, 2. November 2018

"Herz ohne Fesseln" (Collars & Cuffs 1) von K.C. Wells

Nett & Niedlich

Leo führt einen erfolgreichen BDSM-Club in Manchester und agiert dort auch hin und wieder als Dom, allerdings nur noch in öffentlichen Vorführungen. Sein Herz ist zusammen mit seinem Lebensgefährten vor zwei Jahren gestorben …
Als er jedoch den schüchternen Alex kennenlernt, spürt er zum ersten Mal seit langer Zeit wieder Verlangen. Doch ist der junge Mann auch bereit, Leos dunkle Leidenschaften zu erkunden?


Ich bin um die Serie „Collars & Cuffs“ von K.C. Wells schon sehr lange herumgeschlichen und habe mich total gefreut, als das erste Buch endlich übersetzt worden ist. Die Geschichte von Leo und Alex … hat mich überrascht, um ehrlich zu sein. Um es vorweg zu schicken: Das Buch ist nicht schlecht, die Charas sind sehr sympathisch. Leo ist richtig nett und Alex wirklich niedlich.
Aber: Ich hatte nach dem Klappentext etwas anderes erwartet, eine Geschichte die härter und dunkler ist. Eine, die ihre Helden bis an die schmerzhaften Grenzen ihrer Leidenschaft und vielleicht ein Stück darüber hinaus führt …
Das findet man in „Herz ohne Fesseln“ höchstens in kleinen Andeutungen. Obwohl die Story im BDSM-Milieu angesiedelt ist, hat sie einen hohen Romantik- und Wohlfühlfaktor. Wirklich in die Tiefe geht sie nicht. Es gibt eine Menge explizite Szenen, die aber sehr geschmackvoll sind … und teilweise ruhig ein wenig heißer und dreckiger sein könnten.

Fazit: Solide, romantische Love-Story. Gut zu lesen, aber nicht außergewöhnlich. Von mir gibt es knappe 4 Punkte und eine Leseempfehlung für einen gemütlichen Abend unter der Kuscheldecke.

Haben wollen? 
 Hier kann man das Buch von K.C. Wells kaufen: 
Herz ohne Fesseln“ (Collars & Cuffs 1, Leo und Alex)

Im Englischen geht die Story um dem BDSM-Club noch weiter. Dort gibt es mittlerweile 6 Bände.

Eine weitere Rezi zu dem Buch gibt es hier:
- Laberladen Blog 

Bildquelle: Dreamspinner Press

# Die Rezension enthält Werbelinks.