Freitag, 2. November 2018

"Herz ohne Fesseln" (Collars & Cuffs 1) von K.C. Wells

Nett & Niedlich

Leo führt einen erfolgreichen BDSM-Club in Manchester und agiert dort auch hin und wieder als Dom, allerdings nur noch in öffentlichen Vorführungen. Sein Herz ist zusammen mit seinem Lebensgefährten vor zwei Jahren gestorben …
Als er jedoch den schüchternen Alex kennenlernt, spürt er zum ersten Mal seit langer Zeit wieder Verlangen. Doch ist der junge Mann auch bereit, Leos dunkle Leidenschaften zu erkunden?


Ich bin um die Serie „Collars & Cuffs“ von K.C. Wells schon sehr lange herumgeschlichen und habe mich total gefreut, als das erste Buch endlich übersetzt worden ist. Die Geschichte von Leo und Alex … hat mich überrascht, um ehrlich zu sein. Um es vorweg zu schicken: Das Buch ist nicht schlecht, die Charas sind sehr sympathisch. Leo ist richtig nett und Alex wirklich niedlich.
Aber: Ich hatte nach dem Klappentext etwas anderes erwartet, eine Geschichte die härter und dunkler ist. Eine, die ihre Helden bis an die schmerzhaften Grenzen ihrer Leidenschaft und vielleicht ein Stück darüber hinaus führt …
Das findet man in „Herz ohne Fesseln“ höchstens in kleinen Andeutungen. Obwohl die Story im BDSM-Milieu angesiedelt ist, hat sie einen hohen Romantik- und Wohlfühlfaktor. Wirklich in die Tiefe geht sie nicht. Es gibt eine Menge explizite Szenen, die aber sehr geschmackvoll sind … und teilweise ruhig ein wenig heißer und dreckiger sein könnten.

Fazit: Solide, romantische Love-Story. Gut zu lesen, aber nicht außergewöhnlich. Von mir gibt es knappe 4 Punkte und eine Leseempfehlung für einen gemütlichen Abend unter der Kuscheldecke.

Haben wollen? 
 Hier kann man das Buch von K.C. Wells kaufen: 
Herz ohne Fesseln“ (Collars & Cuffs 1, Leo und Alex)

Im Englischen geht die Story um dem BDSM-Club noch weiter. Dort gibt es mittlerweile 6 Bände.

Eine weitere Rezi zu dem Buch gibt es hier:
- Laberladen Blog 

Bildquelle: Dreamspinner Press


1 Kommentar:

  1. Hallo Ulla,
    ich habe auch festgestellt, dass viel gekuschelt und geredet wird in dem Buch - und das fand ich sehr schön. Es passte vor allem zum zurückhaltenen Alex. Ich lese zwar auch die härtere - und wie Du es formulierst die "dreckige" - Seite des BDSM ganz gerne, aber hier habe ich sie nicht vermisst. Wenn man davon ausgeht, das hier geboten zu bekommen, kann ich mir gut vorstellen, dass eine gewisse Enttäuschung vorprogrammiert ist. Vielleicht ist im nächsten Band ja mehr davon :-)
    LG Gabi

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