Dienstag, 17. März 2015

"Lockruf der Finsternis" (Dark Hunter 12) von Sherrilyn Kenyon

Ex-Götter und Dämonen ...

Sin, einst selber ein mächtiger Gott, wurde von Artemis mit einer List seiner Kräfte beraubt und sollte eigentlich sterben. Zum Glück konnte Ash das so eben noch verhindern und Sin ist nun irgendwie einer seiner Dark Hunter. Also hält er unbeirrbar seine schützende Hand über den Mann.

Aber Artie wäre nicht sie selbst, wenn sie nicht versuchen würde, ihn zu hintergehen. Also schickt sie Katra aus, die ihr damals schon geholfen hat, Sin seiner göttlichen Macht zu berauben.

Sin scheint ein Mistkerl und ein verrückter Einzelgänger zu sein. Aber Katra, die man ja schon aus den allerersten Bänden als geheimnisvolle, knallharte Kämpferin kennt, ist nicht mehr breit jemanden einfach zu töten, nur weil ihre Mutter das verlangt.

Sie beginnt zu recherchieren und während ihr Verstand ihr sagt, dass der Kerl verrückt ist, erwacht ein anderer Teil in ihr, der verlangt, dass sie ihn näher kennenlernt. So nah wie möglich sozusagen…

Ich mag das Buch um Katra und Sin sehr. Die Geschichte ist spannend und rasant. Es gibt einige unerwartete Wendungen und ein großes Geheimnis wird endlich enthüllt. Außerdem haben einige der liebgewonnenen Charaktere aus den vorangegangenen Bänden ihre Gastauftritte und Xypher, aus „Dream Chaser“ taucht zum ersten Mal auf (das Buch gibt es leider noch nicht auf Deutsch, es ist aber eines meiner Lieblingsbücher in der der Serie).

Es gibt allerdings auch ein kleinen Wermutstropfen: Mit Sin und „Lockruf der Finsternis“ führt Sherrilyn Kenyon einen komplett neue, zusätzliche Götterwelt ein. Die allgemeinen Beschreibungen der sumerischen Götter und Dämonen erfordert in meinen Augen sehr viel Raum. Mir wäre es eigentlich lieber gewesen, im griechischen Pantheon zu bleiben. Dort gibt es doch wahrlich genug Götter, Halbgötter und meinetwegen noch ein paar erfundenen Dämonen. Ich hätte lieber mehr von Katra, Sin und ihren Interaktionen untereinander und mit den anderen Dark Huntern gelesen. Die entsprechenden Szenen sind nämlich richtig klasse. Sin ist ein starker, wenn auch innerlich zutiefst zerrissener Held. Katra dagegen zeigt eine ruhige Kraft, die man einfach mögen muss. Ich habe richtig gefiebert, ob und wie die beiden zueinander finden.



Mir gefällt es immer, wenn ein Band in einer Serie klar in einen übergreifenden Handlungsrahmen eingespannt ist. Das ist mit „Lockruf der Finsternis“ klar der Fall, hier werden alte Handlungsstränge zusammengeführt und aufgelöst sowie einige neue angefangen.

So ganz langsam können sich nämlich auch die deutschen Leser auf „Acheron“ freuen. Und hier gibt es wichtige Details aus Ash´s Vergangenheit zu lesen.

Fazit:
Von mir gibt es auf jeden Fall 5 Punkte und eine Leseempfehlung für die Story. Neueinsteiger könnten sich allerdings ein wenig schwer tun und sollten zumindest die ersten Bände der Serie gelesen habe.

Haben wollen? 

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- "Lockruf der Finsternis" von Sherrilyn Kenyon

Bildquelle: amazon

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